Schifffahrtsmuseum: Ein neuer Raum erzählt von den „Passagen“ von Leonardo und Garibaldi in Cesenatico
Cesenatico hat seine Geschichte von zwei wichtigen „Passagen“ geprägt gesehen: die von Leonardo da Vinci am 6. September 1502, als er im Auftrag von Cesare Borgia den Hafen besichtigte, bezeugt durch die beiden berühmten Zeichnungen im „Codex L“; und die von Giuseppe Garibaldi zusammen mit Anita und etwa zweihundert Anhängern, die am 2. August 1849 auf einigen Bragozzi in dem Versuch, Venedig zu erreichen, in See stachen. Zwei sehr kurze, aber äußerst wichtige Momente für das kollektive Gedächtnis und für den Aufbau einer städtischen Identität, die nun in einem neuen, eigens dafür eingerichteten Raum im Antiquarium Comunale erzählt werden, dem Museum, das die archäologischen und historischen Zeugnisse von Cesenatico und seinem Gebiet sammelt und sich im Gebäude des ehemaligen Altenheims neben dem Schifffahrtsmuseum befindet, mit dessen Rundgang es intern verbunden ist.
Im Inneren des Raumes wird eine Vitrine auch die Reproduktion des „Codex L“ mit Leonardos Zeichnungen zeigen, während auf der „Garibaldi-Seite“ einige Fotografien und Objekte aus dem Archiv der Repubblica Fadigati ausgestellt werden, die von seinem Neffen Maurizio Carati gespendet wurden und die persönliche Geschichte einer Frau bezeugen, die aus familiären und ideellen Gründen tief mit der Figur Giuseppe Garibaldis verbunden war.
Der Eintritt zu den neuen Räumen ist mit der Eintrittskarte für das Schifffahrtsmuseum gestattet, die den Besuch des Innenpavillons, des Antiquariums und der naturkundlichen Abteilung umfasst.






